Mein Warenkorb (0)

Alpakas Peru
· · · Kommentare

Alpaka-Wolle und -Felle

· · · Kommentare
Die Alpakas werden meist in großer Höhe von kleinen Familienbetrieben in freilaufenden Herden in der Größe um 20 Tiere gehalten. Hauptort für die Alpaka-Zucht und Wolle-Verarbeitung ist die Stadt Arequipa auf 2.335m ü. M. im südlichen Peru, ist gleichzeitig RegionsHauptstadt mit 960.594 Einwohner (1917) auf 650 km2 (HH hat 1,8 Mio. Ew. auf 750 km2) und liegt zwischen 3 Vulkanen (5.822 und 6.067m ü. M.). Die Stadt liegt in der Luftlinie nur 75km vom Pazifik entfernt. Älteste Spuren der Besiedelung gehen auf 8.000 v. Chr. zurück. In 2000 wurde das Stadtzentrum zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Wolle der Alpakas wird ähnlich geschoren wie in Deutschland die Schafe. Der Qualitätsbegriff „Baby-Alpaka“ bezieht sich auf das erste Scheren der Jungtiere. Nur diese erstgewonnene Wolle hat dieses einmalige, weiche, sanfte Feeling. In den Folgejahren werden die Alpakas genauso geschoren wir hier die Schafe bis ins hohe Alter. Im Hochland bei den Kleinfamilien gelten die Tiere auch als Fleisch-Ernährung und Fell-Gewinnung. Ein ü. 4.000m-Discounter hat sich noch in diese Regionen vorgewagt. Andere Fleisch-Ernährung wird in diesen Höhen nicht geboten.
Die Familien bringen oftmals im genossenschaftlichen Verbund die geschorene Wolle zu den Weiterverarbeitungsbetrieben nach Arequipa oder auch andere Orte mit Wolle-Verarbeitung. Es gibt aber auch Familien, die selbst die Wolle über das Fadenziehen bis zum Weben selbst verarbeiten. Es gibt Betriebe fast jeder Größenordnung. 
Alpaka Farm
Auf den geschlossenen Farmen werden die Tiere zur Zucht gehalten, aber auch hier besteht reichlich Auslauf und ein tierfreundlicher Umgang ist gegeben.
Alpakas werden ca. 90 cm groß bei 45 bis 68 kg und haben ein vielfarbiges, weiches Fell, punktierte Ohren sowie ein langes Gesicht, das mit viel mehr Haaren bewachsen ist.
Untergruppen sind die Vincuña, Guanaco, Suri und als besonders feine Fellart ist jeweils die Baby-Fell-Variante bekannt. 
Die Suris sind eine ganz besondere Rasse. Sie sind außergewöhnlich sanftmütig, ihr Fell hat eine deutlichere Dichte, Geschmeidigkeit, Weichheit und Glanz. Beim direkten Vergleich mit Kaschmir und Seide fällt dem Betrachter sofort der außergewöhnliche Glanz auf. Die Fellfärbungen bestechen durch 22 verschiedene Tönungen.