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Natur-Produktpalette
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Natur-Produktpalette

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Die von Maldonado Collection angebotene Schmuckpalette besteht oft aus Samen der in Peru wachsenden Pflanzen, wie Huayruro von einem Baum, Achira sowie Bombona von einem Strauch, Tagua von einer Palme, Kaffee-Bohnen, Olivenkerne, Orangen- und Mango-Schale. Etwas außergewöhnlich, aber leicht wie eine Feder u. a. als Ohrring zu tragen sind die Schuppen des Amazonasfisches Paiche. 
Künstlerisch filigran verzierte Kürbis runden diese Natur-Produktpalette ab. Auf Kürbis-Schnitzereien hat sich das ganze auf 3.400m ü. M. liegende Dorf nahe dem Hochtal-Ort Huancayo (440.000 Einwohner) verschrieben. Die Arbeiten auf den feinen Miniaturen legen es Nahe, sich diese einmal mit der Lupe anzusehen. Wirkliche Wunderwerke mit einfachster Schnitzkunst lassen jeden Betrachter erfreuen.
Der Paiche, auch unter Arapaima bekannt, ist ein Süßwasserfisch und wird mit seinem runden Körper bis zu 2m lang, das Gewicht kann bis zu 130kg betragen. Die Schuppen werden getrocknet, in verschiedensten Schmuckformen und Ornamenten sehr filigran gesägt und teilweise farbenfroh gefärbt. Im Aquarium des Kölner Zoos ist der Fisch zu bestaunen.
Am bekanntesten ist die Verarbeitung des Huayruro-Samens, auch Feuerbohne genannt. Er stammt von einem Baum der Hülsenfrüchtler, der bis zu 25 - 35 m hoch wachsen kann, bei einem Stammumfang von 50 bis 100 cm. Durch ihr bestechendes, leuchtendes Rot-Schwarz sind die Samen ein echter Hingucker bei jedem Träger. Die Größe beträgt 3 - 15 mm und die Form von rund bis zur Ellipse. Aber es ist auch Vorsicht geboten: Sie sind giftig und sollten nicht geschluckt werden.
Ein echter Elfenbein-Ersatz ist der Tagua-Samen. Er stammt von einer Palme und hat eine Größe zwischen kleinen und großen Pflaumen. Die Struktur des Äußeren kann mit einer Kokosnuss verglichen werden. Aufgeschnitten lässt sich seinen Härte und Farbgebung kaum von Elfenbein unterscheiden. Die Verarbeitung des Samens kommt in vielen Schmuckbereichen vor, von ganz fein gesägt bis farbenfroh eingefärbt.
Insbesondere für Ketten und Ohrringe werden getrocknete Orangen- und Mango-Schalen sowie geröstete Kaffee-Bohnen und Olivenkerne verarbeitet. Bei einer guten Nase, riecht man tatsächlich über lange Zeit noch den Duft des peruanischen Urwaldes.