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Schmetterlinge
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Schmetterlingsflügel

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Etwas ganz besonderes und hier hat Maldonado Collection eine besondere Stärke, ist faszinierender Silberschmuck in Verbindung mit Schmetterlingsflügeln. Immer wieder wird die Peruanerin Mercedes Maldonado auf die großen, strahlend blau schimmernden und in Silber gefassten Anhänger angesprochen. Kaum ein Kunde errät das leuchtende Material. Schmetterlingsflügel des Morpho, aber auch andere Arten in vielen Farbvarianten stammen aus dem Urwald.

Der prominenteste und auffallendste Schmetterling ist der blaue Morphofalter - Morpho peleides, auch Himmelsfalter genannt und stammt aus der Familie der Edelfalter von denen es 6.000 Arten gibt. Seine Flügelspanne beträgt bis zu 17 cm. Sein besonderer Flügel-Oberseiten-Glanz entsteht durch Interferenz des Lichtes auf den tannenbaumartig aufgebauten Schuppen der Flügel und nicht durch Pigmente. Der Morpho lebt im tropischen Regenwald bis zu einer Höhe von ca. 1.400 m, gern entlang von Flüssen, daher auch oft am Amazonas zu bewundern, ist aber auch an offenen Waldflächen zu finden. Seine Nahrung bezieht er aus gärenden Früchten.

Viele Kunden fragen besorgt, ob für diesen Schmuck die Schmetterlinge extra getötet werden. „Nein, die Indianer im Urwald kennen die Sterbeplätze, ähnlich wie bei Elefanten, dieser zarten Lebewesen. Dort gehen sie hin und sammeln die bis zu handtellergroßen Flügel zur weiteren Verarbeitung ein. Die Lebensdauer beträgt gerade einmal um 150 Tage.“, so lautet die überzeugend klare Antwort.

Es war die Idee der Indianer, die auf dem Boden liegenden Falter für Touristen zu verarbeiten. Aber nur um hinter Glas die Flügel zu dekorieren, genügte irgendwann nicht und die Ureinwohner entwickelten eine Technik, diese edlen Flügel hochwertig einzufassen und als Ohrring, Anhänger, Brosche, Ring oder gleich als ganzes Armband mit dem ebenso hochwertigen peruanischen 950-/ er Silber zu verarbeiten. Die Schmuckherstellung erfolgt oftmals in Kleinwerkstätten mit 3 bis 10 Mitarbeitern. Wer nach Peru kommt, sollte einmal vor Ort fragen, ob man einen Blick in die Werkstatt werfen darf, die einem dann meist mit großem Stolz gezeigt wird.