Mein Warenkorb (0)

Über uns

Herkunft und Herstellung

In den Bergen von Peru, in 3400 Meter Höhe liegt die bekannte Gold- und Schmiedestadt Huancayo bzw. St. Jeronimo. In dieser Stadt werden in feinster peruanischer Handwerksarbeit verschiedenste Unikate gefertigt. Ganz nach alter Tradition sind die kleinen Manufakturen darauf spezialisiert, natürlich nachwachsende Rohstoffe in Schmuckstücke zu verwandeln. Jedoch ist das nicht die einzige Besonderheit. Bei der Schmiedearbeit von Silberschmuckstücken wird das hochwertige peruanische 950er Silber verwendet, das aus den ansässigen Minen stammt. Dies ist sogar noch reiner als das hierzulande bekannte 925er Sterlingsilber.

In Kombination mit den unterschiedlichen Materialien entstehen so die verschiedensten Kleinode von kleinen Ringen bis zu beeindruckenden Ketten und zierlichem Haarschmuck. Zwar können sich Stücke untereinander ähneln, doch keines von ihnen ist mit einem Anderen identisch. Jedes dieser Erzeugnisse wird direkt bei den Manufakturen eingekauft, um diese so bestmöglich zu unterstützen.

Die Materialien

Eines der wohl interessantesten Naturmaterialien ist der Schmetterlingsflügel des Morphos. Eingefasst in Silber, schimmert er leuchtend blau und wirkt beinahe wie ein exotisches Juwel. Ähnlich wie die Elefanten suchen die Schmetterlinge nach ca. 150 Tagen Sterbeplätze auf, die bei den Indianern bekannt sind. Diese sammeln dort vorsichtig die zarten handtellergroßen Flügel ein.

Daneben werden noch viele weitere Naturmaterialien verwendet, ob gesammelt oder geerntet, sie könnten kaum unterschiedlicher sein. So werden Handtaschen aus reichverziertem Kürbis, Ringe mit eingefassten Huayruro-Samenperlen, Ohrringe aus Orangen- und Mangoschalen, Ketten mit aufgefädelten elfenbeinfarbigen Tagua-Palmensamen oder Kaffeebohnen gefertigt. Auch Naturmaterialien wie Olivenkerne, Perlmutt aus den Schuppen des Fisches Paiche, Kokos, Horn oder Pfauen- und Papageienfedern werden gern verwendet.

Nicht zu vergessen ist die unglaublich weiche Alpaka-Wolle der Andenkamele. Mehr als die Hälfte der weltweiten Population ist in den Bergen Perus beheimatet und genau wie Schafe werden diese geschoren. Die geschorene Wolle wird weiterverarbeitet, gegebenenfalls gefärbt und für Ponchos, Schals, Kuscheltiere und vieles mehr verwendet.

Die Namensgeberin

Mercedes Maldonado, die Namensgeberin der Collection, wurde in der Bergen Perus geboren. In 4800 m Höhe im Silber-, Gold- und Edelsteinminenort Cerro de Pasco. Später wuchs sie dann in dem bekannten Gold- und Silberschmiedestadt Huancayo auf. Die ganze Familie war schon lange der Schmuckherstellung zugetan. In dem immerhin noch 3.400 m hoch gelegenen Ort war schon der Vater in zweiter Generation mit der Silberschmuckherstellung beschäftigt. Noch heute lebt dort ihre Schwester Elisabeth. Deren Tochter betreibt mit ihrem Mann in Lima bereits fünf Schmuckläden.

Im Jahr 2003 begann Mercedes die handgemachten peruanischen Schmuckstücke und die hochwertigen Alpaka Kleidungsstücke nach Deutschland zu importieren. Zunächst begann sie diese nur im privaten Freundeskreis zu verkaufen und fasste schließlich den Beschluss mit ihrem Geschäftspartner dies zu erweitern und unter anderem auf Weihnachtsmärkten zu verkaufen.